Dieses Werk bietet eine präzise Darstellung eines bedeutenden Abschnitts im Leben von Imam Aḥmad – insbesondere der schweren Prüfungen (Miḥnah), die er aufgrund seines Widerstands gegen die muʿtazilitische Glaubenslehre erlitt und in deren Folge er diskutierte, inhaftiert und gefoltert wurde.
Die Berichte über diese Ereignisse werden unmittelbar von seinem Sohn Ṣāliḥ Abū al-Faḍl überliefert, der entweder aus eigener Anschauung oder aus gesichertem Wissen berichtet.´
Es handelt sich um eine sehr gute Edition auf Grundlage einer Handschrift, zumal diese Begebenheiten auch in verschiedenen Werken der Ahl as-Sunnah erwähnt werden. Der Herausgeber (Muḥaqqiq) hat zudem ergänzende Beiträge hinzugefügt, damit der Leser von allen verfügbaren Quellen zu diesem Thema profitieren kann. Der Text ist größtenteils mit Vokalzeichen (Harakāt) versehen.
Nuʿaym b. Ḥammād berichtete: Es wurde einst zu ʿAbdullāh b. al-Mubārak gesagt: „O Abū ʿAbd ar-Raḥmān, du sitzt oft allein zu Hause.“ Er antwortete: „Ich bin allein? Ich bin mit dem Propheten – Allahs Frieden und Segen seien auf ihm – und mit seinen Gefährten.“
Gemeint ist: das Lesen der Hadithe.
Überliefert von Ibn ʿAsākir in Tārīḫ Dimašq, Band 32, Seite 458.